Montag, 26. August 2013

Cara Delevingne: Die Lady GaGa der Topmodels / The Lady GaGa of the Topmodels

Models kommen und gehen. Die Modewelt zeichnet sich vor allem durch ihre Schnelllebigkeit aus, der auch die Gesichter der Laufstege sowie Kampagnen- und Magazin-Cover schonungslos unterworfen sind. Die wenigsten Mädchen schaffen es, über einen längeren Zeitraum präsent und vor allem gefragt zu sein. Anders als das Topmodel der Stunde Cara Delevingne. 

Der„Modekosmos“ und die „Magazine“ schossen sich im Jahr 2012 endgültig auf die nur 1,73 Meter kleine Britin ein – es war IHR Jahr – sie war einfach überall. Auf Laufstegen, Werbeplakaten und Magazin-Covern. In Kollektionsclips, auf Promiparties und auf mehreren Seiten der Modemagazine. Anfang 2013 erreichte die Cara-Manie ihren Höhepunkt. Sie lief auf etlichen Fashion-Week-Schauen in Mailand, England und in Paris für die ganz Großen wie Chanel, Burberry und Versace. Die Modemagzine Glamour, InStyle, Grazia, Interview und Vogue sowie deren Titelblätter waren vollgestopft mit Cara-Fotos. Ihre Augenbrauen brachen einen regelrechten Trend los und die erste Ausgabe des InStyle-Streetstyle-Magazins mit ihr auf dem Titel titelte: „Alle lieben Cara!“. 

Caras Name in der Google-Bildersuche - ein kleiner Eindruck. Bild: Google/Photographer.
Das stimmt! Ich liebe Cara auch. Aber Standardsätze wie „Oh, sie ist ja so verrückt!“, „Ihre buschigen Augenbrauen und ihr natürlicher Look... blabla“ und „Sie nimmt die Modewelt und sich selbst nicht zu ernst...“ kann ich nicht mehr hören. Stattdessen genieße ich es, ihre extreme Wandelbarkeit zu bestaunen und mich an ihrem Look zu erfreuen. Denn hier liegen ihre Stärken. Mal präsentiert sich der Model-Floh kindlich und keck, mal erwachsen und verrucht und dann sportlich und locker. Gibt es eine Attitüde, die dieses Mädchen nicht beherrscht?

Oh, Cara my love!
Kommt einem alles ziemlich bekannt vor, oder? Die Geschichte um Cara erinnert an die des „Model of the Year 2007“ Agyness Deyn. Geliebt, gehypt und vergessen. Die Britin Agyness durchlebte 2007/2008 das, was der 17. Platz der Model-Weltrangliste heute durchlebt. Auch Delevingne gewann 2012 den Award des „Model of the Year“. So wie bei ihr zeigten sich vor ein paar Jahren auch alle von der androgynen Schönheit Agyness mit den endlosen Beinen und dem besonderen Gesicht begeistert. Die Magazine rissen sich um sie und keine Ausgabe kam ohne Pixie-Kopf aus. Doch plötzlich wurde es still um das Model mit höheren Ambitionen. Sie wollte schauspielern. Aber zu mehr als einer kleinen Rolle in „Kampf der Titanen“ reichte es bisher nicht. Schwupps, sie ward fort an nie mehr gesehen.

„Schuster bleib bei denen Leisten.“ Auch Cara besitzt ähnliche Ambitionen und träumt angeblich davon, in einem Film mit Meryl Streep zu spielen. Der Anfang vom Ende? Schauspielernde Models belächelt man gerne genauso wie Sängerinnen, die sich als Schauspielerinnen versuchen. Prominente Beispiele, die als Schauspielerinnen nicht sonderlich ernst genommen wurden, sind die wunderschöne Rosie Huntington-Whitely, Supermodel Giselle Bündchen oder Devon Aoki.  Cara ergatterte bereits zwei kleine Rollen, für die Alice in Tim Burtons "Alice im Wunderland" reichte es damals zwar noch nicht, aber im Moment dreht sie den Film "Kids in love".
















Aktuell ziert Delevingne wieder einmal das Cover der InStyle. In drei Kampagnen und auf insgesamt zehn Seiten sieht und liest man Cara. In einer Ausgabe vor ein paar Monaten waren es noch mehr. Erwartet uns vielleicht ein Cara-Overkill à la Lady GaGa? Die Geschichte der Pop-Sängerin mit dem kometenhaften Aufstieg weist viele Parallelen auf: In Sekunden auf Hundert, geliebt, verehrt, begehrt und omnipräsent. Und somit leider einfach viel zu viel.

Cara schmückt auch die zweite Street-Style-Ausgabe der InStyle.
Vielleicht schafft Cara es, ihren Traum der Schauspielerei entgegen aller Zweifel zu verwirklichen und somit neben dem Modeln ein langfristig gesehen sichereres Standbein zu ergattern. Immerhin gelang es ihr auch, trotz ihrer vergleichsweise geringen Körpergröße die Laufstege der Welt zu erobern – und das mit Bravour! Und von den Titelblättern lässt sich die Delevingne sowieso nicht mehr wegdenken. Es wäre einfach zu schade um die Lücke, die sie hinterließe. Models kommen und gehen. Cara Delevingne bleibt.

















Models come and go. The world of fashion is well known for its rapid race of change. the same goes for the faces on the runways and magazine covers. Only few girls suceed in being present in the media and to be in demand for a longer period of time. But top model of the moment Cara Delevingne is different. 

The fashion cosmos and the magazines definitely zeroed in on the only 173 cm tall British – it was HER year – she was simply everywhere. On the runways, on ad poster and magazine covers as well as in collection clips, at celebrity parties and on umpteen sides of magazines. At the beginning of 2013 the Cara mania was at a peak. She took the stage on diverse runway shows of the Fashion Week in Milano, England and Paris for huge brands like Chanel, Burberry and Versace. Magazines such as Glamour, InStyle, Grazia, Interview and Vogue were chocked-full with photos of Cara. Her eyebrows set a trend and the first issue of the German InStyle street wear magazine titled: „Everybody love’s Cara!“

Cara's name on Google - a small hint. Picture: Google/Photographer.
Word! I do love Cara, too! But I can’t stand declarations like „Oh, she’s so crazy!“, „Her bushy eyebrows and her natural look... bla...bla...“ and „she doesn’t take herself and the world of fashion too seriously...“. Instead, I enjoy her extreme alterability and her look. That’s where her strength comes from. Sometimes the model flea seems childish and bold, than adult and wicked and other times sporty and easy going. Is there any attitude this girl doesn’t embody? 

Cara, my love!


Sounds pretty familiar, doesn’t it? The story of Cara reminds on of the „Model of the Year 2007“ Agyness Deyn. Loved, hyped and forgotten. Back in 2007/2008 she lived trough what the 17th place of model world ranking list is going through these times. Delevingne also won the award for „Model of the Year“ in 2012. Just like in Cara’s case everybody was in love with the androgynous beauty, her endless legs and special face. The magazines couldn’t get enough of the pixie haired girl. But suddenly it became quiet around the model with higher ambitions. She wanted to act. But she didn’t get more than a little role in „Clash of the titans“. Swoop, we never saw her again. 

„A cobbler should stick to his last.“ Cara has similar ambitions and dreams about playing in a movie with Meryl Streep. Start of the end? Acting models have always been something we smile at, just like we do at acting singers. Popular examples of acting models not taken very seriously are the lovely Rosie Huntington-Whitely, Supermodel Giselle Bündchen or Devon Aoki. But Cara already played in two movies. Although she couldn't play the Alice in Tim Burton's movie, but these days she is filming "Kids in love".
 

This month Delevingne decorates the cover of the German InStyle. In three campaigns and ten sites you see and read Cara. In an issue a few months ago it used to be even more. Do we have to fear an Cara-Overkill à la Lady GaGa? The story of the pop-songstress shows some analogies. From zero to hero, loved, adored, coveted and omnipresent. And that sadly was just way too much. 

Cara is also on the cover of the second Street Style issue.

But maybe Cara will reach her goals and will become an actress against all odds and might enter a more secure place than modelling. Anyway, she managed to conquer the runways all over the world even though she is actually too small. And she managed it perfectly! You can’t imagine her off from the front covers of the magazines. It would be a pity to disclaim her. Models come and they go. Cara Delevigne is going to stay.


 

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