Sonntag, 8. Dezember 2013

Ich wandele auf neuen Pfaden – und was treibst du so? / Call me a Pathfinder – what about you?

In den letzten Wochen wurde es auf diesem Blog recht ruhig – passend zum gemächlichen Herbstwetter, könnte man sagen. Aber wie ich meine treue Leserschaft so kenne, sitzt ihr tagtäglich mit feuchten Augen vor euren Rechnern, Laptops und intelligenten Mobiltelefonen. Fingernägel kauend DoReDani.de aktualisierend und fragend, wann denn endlich ein neuer Post hochgeladen wird. Hier will ich euch kurz erklären und zeigen, warum es zurzeit nicht gerade Blogeinträge wie Laub von den Bäumen rieselt.

Ganz einfach: Ich wandle auf neuen Pfaden. Nicht auf irgendwelchen Wegen, die nach A oder B führen, sondern auf Photoshop-, Illustrator- und InDesign-Pfaden. Das sind Programme der Adobe-Suite mit denen Fotos retuschiert, Bilder bearbeitet oder illustriert und Layouts designt. Zwar waren zumindest Photoshop und InDesign Bestandteil meines Studiums, allerdings leider mehr schlecht als recht und bei weitem nicht fundiert genug. Dementsprechend groß waren meine Lücken bisher. Vor allem im Illustrator-Programm, mit dem man wie der Name schon sagt hauptsächlich illustriert, fehlten mir gänzlich Kenntnisse. (Bis auf selbst angeeignet, gefährliches Halbwissen!)

Deshalb nehme ich seit September an einer mehrmonatigen Weiterbildung teil. Im Institut für Berufliche Bildung AG lerne ich in einem virtuellen Klassenzimmer alles Wissenswerte über die unterschiedlichen Programme. Die Kurse gliedern sich in Basis- und Aufbaukurs und auch mit Vorkenntnissen kann man quasi auch in den Aufbaukurs „quer einsteigen“. Jeder Kurs dauert zwei Wochen, von denen man am Ende seine währenddessen angefertigten Projektaufgaben präsentieren muss. Mittlerweile habe ich die Basis- und Aufbaukurse Photoshop, Illustrator und InDesign (ich hasse es!) absolviert. Jedes Modul habe ich mit einer 1 bestanden! Besonders glücklich bin ich über die 1 im für mich interessantesten Illustrator-Kurs, wo ich am meisten gelernt und die größte Freude am Arbeiten hatte.

Und da die einzelnen Projektarbeiten zu schade sind, um sie auf dem Rechner verstauben zu lassen, dachte ich mir, ich teile sie hier mit euch. Weiter geht's nach dem englischen Teil!

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During the last weeks it has been pretty quiet here on my blog – you might say that goes along pretty well with that autum weather. But the way I know my loyal readership you are most likely sitting in front of your computer, laptop or smartphones. Biting your nails and updating your browser and asking, when I will eventually upload a new post. Now I am going to explain to you why it’s not raining new blog posts like cats and dogs. 

 
Pretty easy: I have become a Pathfinder. As laid down in Adobe’s Creative Suite with Photoshop, Illustrator and InDesign. For those who might not know, those are software programmes for retouching photos, illustrating pictures or graphics and designing your layout. Although Photoshop and InDesign were part of my studies (with negligible success), I wasn’t sure in using those programmes. Especially about the Illustrator, with which you can obviously illustrate, I had absolute no knowledge. 
 
That’s why in September I started an ongoing education at the Institute for professional education plc. In a virtual classroom I learn everything you need to know about Adobe‘s programmes. The courses are structured into basics and developing courses. Each of them lasts two weeks and at the end of every course you have to present your project work. By now I completed the modules of Photoshop, Illustrator and InDesign (I hate it!). I succeeded in each of those modules with a A. Mostly happy I am about my A in Illustrator, because it was the most interesting one with the most of fun.
And because it would be a loss just to let them get dusty on my hard-disk, I decided to share them here with you.

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Photoshop

Basis-Kurs

In den Photoshop-Anfängen ging es darum, das Programm kennenzulernen, welches für für weltweite Selbstzweifel, Minderwertigkeitskomplexe und ein verschrobenes Bild von Schönheit verantwortlich ist. Und darum, eine Postkarte eins zu eins nachzubauen. Hierfür müssen die Bilder der Vorlage umgefärbt, ausgeschnitten, vergrößert, verkleinert und retuschiert werden. Wie zum Beispiel das Ohr des Massais oben rechts. Eigentlich hängt dort nämlich noch ein ziemlich fetter Klunker. Sieht man nicht? Tja, das liegt an meiner guten Retusche! Und so mussten alle vier Bilder aus Einzelbildern zusammengesetzt werden.

Basic

In the beginning of the Photoshop course it was all about getting to know the programme and rebuilding a postcard one to one. To do so, the pictures had to be adjusted onto the template, redyed, cut, scaled down or enlarged and retouched. Just like the ear of the Masai from which actually a big ear ring was dangling. You don’t see that? That’s because I’ve done my work so well! So, just like that all of the pictures had to be put together into one.

Copyrights: IBB/Photographer.

Aufbaukurs

Die etwas freiere Aufgabe des Aufbaukurses bestand darin, ein Landschaftsbild einer Steppe mit selbst freigestellten Objekten zu bestücken sowie den Himmel gegen einen anderen auszutauschen. Und das alles unter der Prämisse der realistischen, farblich angepassten und perspektivisch richtigen Darstellung. Sieht alles auf den ersten Blick vielleicht ziemlich einfach aus? Wer mit Photoshop arbeitet, weiß allerdings, wie ätzend und langwierig der Prozess des perfekten Freistellens und Austauschens, Anpassens usw. ist. Aus Spaß an der Freude habe ich mir eine kleine rennende Bunny Tsukino (alias Sailor Moon), die mal wieder zu spät zur Schule kommt, ins Bild gepackt. Besonders lustig war es, als meine zwischen irgendwo zwischen 50 und 60-jährige Tutorin zu Beginn der Präsentation sagte: „Ach, eine kleine Sailor Moon!“ Passt ziemlich gut, oder?! 
Developing course
In the developing course we could work a little bit more free handed. Here we had to put different cropped objects into the landscape of a steppe. Also we had to change the sky into a different one and adjust the colours of each object, so that everything looks right in what concerns realism and perspectives. It might look quite easy at first sight, but it actually was not. If you have ever worked with Photoshop you know how annoying it is to crop things so that they look beautiful. Just for fun I put a running Usagi Tsukino (aka Sailor Moon) running late for school into the picture. It was pretty funny when my tutor, a woman in her 50’s, said during the presentation: „Oh, a little Sailor Moon!“ Fit’s damn good, does it?
Copyrights: IBB/Photpgrapher/Naoko Takeuchi/Toei.
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Illustrator

Basis & Aufbaukurs / Illustrator basics & developing course:

  • 1.)

Illustrator-Frucht: Die Birne

Die erste Aufgabe in Illustrator bestand darin, eine Birne nachzuzeichnen. Hierfür wird die Kontur der Birne mit so genannten „Pfaden“ nachgezeichnet. Diese Kontur füllt man daraufhin mit einer Farbe und legt ein „Verlaufsgitter“ darüber, um die detaillierten Farbschattierungen zu imitieren. Ein Teil der Aufgabe besteht darin, die nachgezeichnete Birne in einem anderen Bild zu platzieren und dieses anschließend in einer Werbefläche einzubringen. Auch wenn ich strenger Alkoholgegner bin, hab ich mir aus Jux und Tollerei folgende Werbeplatzierung ausgedacht - ganz einfach, weil es so schön gepasst hat!


Illustrator-Frucht: Die Birne

The first task in Illustrator was to retrace a pear. For that I had to rebuild the contour of the pear with so called paths. In the next step the contour had to be filled with a colour and a grate had to be laid over it, to imitate the detailed hue. Another part of the task was to put the retraced pear into another picture to replace it into an advertising space. Although I am a declared enemy of alcohol, I decided to put it into an advertisement for a German pear flavoured schnapps called Berentzen. It just fitted well and was just for fun.
Yummeeeeh!


SAG' NEIN ZU ALKOHOL! / DON'T DRINK!
Copyrights: Disney/Berentzen.

  • 2.)

Bionade

Die zweite Aufgabe ging relativ flott. Wir mussten uns eine neue Geschmacksrichtung für Bionade ausdenken, das Etikett und den Flascheninhalt dementsprechend umfärben, das Ganze als Werbung ausrichten und anschließend wieder platzieren. Ich wette meine Bionade würde himmlisch schmecken!

Bionade

The second task was done quickly. We had to think about a new flavour for the German bio-soda Bionade. For that we needed to adapt the label and the content of the bottle. All of that had to be placed into a commercial. I bet my kind of Bionade would taste awesome.

Copyrights: Skittles/Bionade.


  • 3.)
Meine Stadt

Eine Art „Sightseeing-Postkarte“ der Stadt, in der man wohnt, mussten wir in dieser Aufgabe erstellen. Ich habe mich etwas zurückgehalten und eine einfache Karte für Düsseldorf mit einem Farbverlauf und einem Slogan entworfen. Wer erkennt die Serien-Logo-Anspielung? (Bin kein Fan der Serie!)

My City

A kind of sightseeing postcard of the city you’re living in was the task of this project. I designed a simple card about Duesseldorf with a gradient hue combined with a slogan of the German version of "Ugly Betty". (Which I am not a fan of!)




  • 4.) 

Der Kaffeebecher

Als Kaffee-Fan bereitete diese Aufgabe mir besonders Spaß. Mit der 3D-Option von Illustrator erstellten wir einen Kaffeebecher, der mit einem Logo bestückt, Kaffee gefüllt und mit einer Schaumkrone verziert werden musste. Da mir die Technik einen Strich durch die Starbucks-Rechnung gemacht hat, kann ich hier leider nicht den vollständigen Becher, so wie er sein sollte, zeigen. Wenigstens konnte ich im Zuge dieser Aufgabe meine Illustrator-Zeichenfähigkeiten erweitern und eine hübsche Illu anfertigen. „Auch `n Schluck?“


The Coffee Mug

As a coffee addict this task was a lot of fun. With the 3D option of Illustrator we created a coffee mug with an own logo, filled with coffee and a yummy topping. But the technique fooled me so I can only present you the unfinished result. At least I could improve my Illustrator-skills in drawing and create a beautiful illustration. „Thirsty?


Copyright: DoReDani.

  • 5.) 

Vector-City

Neben dem Kaffeebecher bereitete mir diese Aufgabenstellung besonders viel Spaß inne Backen, da ich mich hier ein wenig austoben konnte. Mit Vektoren, Symbolen und Grafiken ging es vorrangig darum, eine Stadt oder Stadt-Silhouette zu kreieren. Man konnte sich dafür an die einfachen, in Illustrator vorgegebenen Elemente halten. Oder, wofür ich mich entschied, das Ganze freier gestalten. 



Vector-City

Along with the Coffee-Mug this task was the most fun. With vectors, symbols and graphics it was all about creating a „Vector-City“. It was up to you whether you use the default elements of Illustrator or if you handle it more free-handed – like I did.


Copyrights: DoReDani.
  • 6.) 
Visitenkarte

Diese Aufgabe musste flott gehen, da mir leider kaum noch Zeit übrig blieb. Daher gibt es auch nicht so viel dazu zu sagen.


Business Card

This task had to be done very quickly because I was running out of time. So there is not much to say about it.
Die Aufgaben der InDesign-Kurse erspare ich euch an dieser Stelle. Wir mussten eine Wellness-Broschüre und ein sehr frei gestaltbares Dokument erstellen, was leider unterirdisch viel Spaß bereitete.

The tasks of the InDesign-Courses was to create a brochure with the topic of Wellness and one of your own coice, which wasn’t fun at all. So I skip that.




Kommentare:

  1. Wie toooooooll! Da lohnen sich die Kurse ja richtig :)
    Hattu fein gemacht <3

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  2. komisch...den post kannte ich gar nicht! sehr cool!

    The Fashion Menue

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